Alltagswetter

Hitzestau + Untätigkeit = Kreativloch

Letztendlich öffne ich einfach beide Fenster.

Dann gibt's immerhin einen Luftzug!

 

Das habe ich gehofft, aber das ist dummweise Vergangenheit und letztendlich gibt's keinen wirklichen Luftzug, vielleicht nur ein Windchen, absolut nicht ausreichend bei der Wärme.

Und da sitze ich also, inmitten dieser Wärme, unglaublich ausgepowert (auf seine Art) und natürlich am Schwitzen und das um diese Uhrzeit!

Es hätte ja gewittern können, aber das wollte es nicht, lieber die berühmte "Affenhitze" und die Gewittergefahr in der Nacht, also ja die Stecker raus und so...

 

Ob es dann letztlich an der Hitze liegt oder an den typischen Eintönigkeitsdepressionen, ich bin kreativ einfach am Ende meiner Vorräte angelangt, was man vermutlich an den letzten Einträgen sehen konnte.

Ich persönlich habe zwar durchaus die Motivation, mich an einen Text zu setzen und meine Ansätze zu entwickeln, sie aber auszuführen endet in meinem Fall dann leider im Versagen.

 

Ich brauche definitiv einen Ausgleich, die Formel: "Hitzestau + Untätigkeit = Kreativloch" geht leider vollkommen auf.

3 Kommentare 29.7.08 22:51, kommentieren

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Ich geb's ja auf...!

Irgendwann ist in mir mal der Gedanke gereift den Blog etwas "umzukrempeln", sprich: Jetzt läuft der Hase anders!

 

Seltsamerweise hat's dann doch nicht so hingehauen, zwar wurden Anfänge gemacht, die aber fix wieder abgebrochen, irgendwie war es dann doch zu reizvoll, die selbsterstellten Grenzen zu sprengen.

 

Um was für einen Umkrempel-Versuch es sich überhaupt handelte...?

 

Nun ja, weniger Bezug zum eigenen Leben, dafür viel zu den allgemeinen Dingen, möglichst viel Differenz zum Ich also.

"Leider" erwies sich der Blog dann doch als der beste Ersatz zum drögen Tagebuch und musste für die seltenen Großereignisse einfach herhalten, so ist er letztlich doch wieder dort gelandet, wo er begonnen hat.

Direkt in meinem Leben.

3 Kommentare 29.7.08 16:59, kommentieren

Hauptsache komplex

Ich könnte mich doch einfach mit einfacheren Sachen zufrieden geben, aber nein, es muss doch komplex sein!

 

Deshalb ist plötzlich Ehrgeiz geweckt, zu verstehen, wenn irgendeine Person anfängt, mit ihrem Fachjargon zu protzen oder sich - Gott bewahre - damit bloß auszudrücken!

So führt es mich schön zu Artikeln, die mit wunderbaren Begriffen nur so spielen, als seien sie das Alltäglichste der Welt, oder um es gleich in einem Ausschnitt eines Filmscripts des Medienkünstlers Matthew Barney etwas zu verbildlichen:

 

"Der Film spielt im Bronco-Stadium auf dem blauen Astroturf (so genannt das dortige Football-Feld). Über dem Feld schweben zwei Zeppeline, in denen sich jeweils ein nahezu identischer Raum befindet. Eingerichtet in einem futuristischem Weiß, mit einem riesigen Tisch auf dessen Mitte eine Skulptur steht, die einem Reproduktionssystem ähnelt (ähnlich wie zwei Eierstöcke und deren Leiter). Die Skulptur einkreisend und fast den ganzen Tisch bedeckend, liegen Weintrauben in großer Zahl auf dem Tisch. In einem Zeppelin sind sie rot, in dem anderen blau."

 

Und sowas ist dann wieder ungemein faszinierend (und ich frage mich, ob ich denn gar nichts zu tun habe).

3 Kommentare 28.7.08 16:54, kommentieren

Kinderleicht

Man glaubt es eigentlich kaum, aber es kann wirklich teils nicht kinderleicht sein, sein DSL-Set zum Laufen zu bringen, teilweise kann es sogar so gar nicht kinderleicht sein, dass man schon dazu gezwungen wird, extern Verstärkung herbei zu holen, die dann auch wieder etwas kostet, so nett und hilfreich sie dann auch ist.

 

Ich schließe: Kinderleicht ist mir zu teuer.

2 Kommentare 24.7.08 16:45, kommentieren

Buchhandlungen

Merkwürdig eigentlich, schließlich war es vorher nicht so.

 

Vorher war ich eigentlich nie so wirklich davon begeistert.

Nicht sonderlich begeistert davon mich in eine Buchhandlung zu verirren und mir zig Bücher anzusehen, die Rückseiten zu studieren, mir meine Meinungen zu bilden.

 

Aber irgendwie bin ich durch eine Buchempfehlung in der Zeitung dann doch dazu bewegt worden, einen Schritt zu tun.

Dieser Schritt bestand eigentlich aus mehreren Schritten, die mich schließlich in der Buchhandlung stehen ließen.

Und dann habe ich einfach nur ein Buch bestellt, das war's dann auch mit meinem Besuch.

Darauf habe ich mir wieder ein Buch bestellt und kam so langsam in den Genuss mir das ganze einmal anzusehen, mich in die obere Etage der Buchhandlung zu verirren, dort dann endlich zu stöbern.

Am kalten Morgen hatte das seine eigene, unglaubliche Faszination, seine Art von Geborgenheit und letztendlich war es einfach schön.

Schön auch sich einmal im Schulalltag etwas zu flüchten, die ruhige Atmosphäre einzuatmen ohne irgendwelche Hetzereien.

 

Gemütlichkeit.

Das ist es wohl, was es so attraktiv macht gerade eine Buchhandlung zu besuchen.

 

Nun ist es auch so, dass ich erheblich mehr lese, als zuvor.

Eigentlich müsste ich doch der Zeitung danken, oder etwa nicht?

5 Kommentare 20.7.08 14:25, kommentieren

Einflüsse

Gnadenlos, überall, ergreifend.

 

Ich ziehe durch den Alltag, sehe, erfasse, begreife, entdecke die Dinge, sehe, was andere Personen auf die Beine gestellt haben, taste nach vorbildlichen Rollen auf die ich zurückgreifen kann, um mein Verhalten irgendwie zu rechtfertigen, um dem Ganzen ein Fundament zu geben.

 

Aber es ist nicht leicht.

 

Nicht leicht vom Richtigen und Falschen zu unterscheiden.

Oh, und wer bitte definiert hier denn "Richtig" und "Falsch"?

Und wo ist dort denn die Sicherheit, dass es "richtig" ist?

2 Kommentare 19.7.08 21:15, kommentieren

Nacht der Helden

Die war dann wohl gestern.

Und gestern war eine gute Nacht.

Woran lag's?

 

Zum einen nenne ich da einmal die Vorgruppe "Tele". 

Das klingt jetzt irgendwie nach Kindergedudel oder nach unkomerziell-trockener Sendervorschau, stellte sich aber als gutgelaunte Band mit vielen Gitarren und viel Spielwitz heraus.

Die wollten dann auch bald ihr "Olivenöl" anbieten, wenn der Fan dann einmal so geneigt war, neben dem übermächtigen Merchandise-Shop der Helden nach "Tele" zu suchen.

 

 

Die Helden waren natürlich der zweite Grund und brachten neben tollen Songs natürlich auch ihre typische Sympathie entgegen. Es gab also viel zu schmunzeln, lachen und zu jubeln.

Der dritte Grund war überraschender, denn keiner rechnete so wirklich damit, dass der Busfahrer, der uns vom Festivalgelände kutschierte so singbegeistert war!

 

Und einen vierten Grund gab es ebenso, der beinhaltete zwei sehr nette Bekanntschaften: Eine Dame auf ihrer Suche nach einer Arbeitsstelle bei der Polizei und ein isrealischer Student aus Basel auf seinem Weg von Hamburg nach Basel, im Schlepptau ein Schild auf dem sich zu einer gelben Zeichnung der Sonne der Schriftzug "Süden" gesellte.

Zusammen wurde die Warterei auf den Zug und die Heimfahrt also doch recht kurzweilig und interessant.

 

Letztendlich stelle ich mir so ein gelungenes Konzert vor!

(Falls irgendjemand noch immer nicht lesemüde geworden sein sollte, darf er sich hier einen genaueren Konzertbericht ansehen, wenn er möchte.)

5 Kommentare 13.7.08 19:03, kommentieren