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Finally summer?

 

 

3.6.08 11:57, kommentieren



Ein bisschen Nostalgie

Oder wie soll ich es sonst nennen, wenn es plötzlich unheimlich interessant erscheint im Blog herumzutigern, sich durch etliche Textpassagen zu wühlen, nur um zu sehen was da mal war.

 

Besonders interessant ist es dann, die Wünsche und Ängste von "damals" zu entdecken und zu sehen, was denn daraus geworden ist, ob sie überhaupt begründet waren, oder nur pure Panikmache by myself.

Jedenfalls geht es schon auf ein einjähriges Bestehen des Blogs zu, der ja sogar gar nicht mal mein erster war, sich aber dennoch schon länger gehalten hat, als sein Vorgänger, der mit seinem Quellcodekrieg damals äußerstes Misstrauen auf sich zog.

 

Jetzt geht es mit ordentlich Rückenwind natürlich weiter, es folgt demnach keine apokalytische Meldung über das plötzliche Ende dieses Blogs, falls einige nun bereits den Skrupel aus der Höhle gelockt haben.

 

Wohl bekomm's!

 

4 Kommentare 3.6.08 16:16, kommentieren

Tastaturen, Stifte und die Musik

"Honey you are a rock upon which I stand"

 

Coldplay, Green Eyes, Inspiration?

Ich frage mich ja desöfteren, ob Musik ihre Auswirkungen auf den Schreibfluss hat.

Ich meine, kann es denn sein, dass es so vielleicht leichter geht? Oder dass die Lyrics etwa schon in die eigenen Texte miteinfließen, unterbewusst, dass vielleicht die ganze Stimmung des Songs in der eigenen Schreibweise deutlich wird, oder vielleicht sogar in den Ideen, die sich entwickeln, wird durch traurige Musik etwa der spontane Handlungsfluss geändert, nimmt plötzlich eine tragische Wendung, eine Wendung, die viele Zeilen in eine andere Richtung trägt, nur aufgrund von...Noten?

 

Nein, halt, es ist Coldplay, die machen große Musik, das ist eine Komposition, nicht nur eine simple Anhäufung von Noten. Musik ist generell mehr, als nur etwas Geklimper, ein paar Tonwechsel.

Will man diese Komposition also für die eigenen Ideen missbrauchen? Kann man schon von Diebstahl in einer gewissen Form sprechen, wenn sich der Text der Musik angleicht, deren Atmosphäre nimmt?

Ist die Auffassungsgabe des Menschen für solche Dinge, die ja zweifellos individuell ausfallen sollte, also dafür verantwortlich, was aus den Texten wird, die begleitet von Musik geschrieben wurden?

 

Gerade läuft Coldplay.

Hat jemand Melancholie in diesen Zeilen gelesen?

 

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2 Kommentare 4.6.08 14:53, kommentieren

Vorhaben

Theoretisch kann man auch Parties feiern und "cool drauf sein", wenn der Himmel grau ist, das Wetter vor sich hinschläft und die Freizeit dazu verlockt faul zu werden und sich gehen zu lassen.

 

In der Theorie kann man sich die Welt aber auch zweidimensional zeichen und die Dinge so leichter gestalten, theoretisch geht alles so wunderbar voran, jedes Vorhaben so klar im Verstand, ausreichend Zeit sich darauf vorzubereiten, ja, ausreichend Zeit, um sich der Illusion hinzugeben, man könnte dann ja wirklich...

 

Doch wirklich schließt eine dreidimensionale Welt mit ein und in der leben wir nun mal.

Ein paar Vorhaben bringen noch lange keinen Geist dazu, sich in der dreidimensionalen Welt zu behaupten, vor allem nicht, wenn er im Glauben lebt ausreichend Zeit zu haben.

4 Kommentare 6.6.08 18:35, kommentieren

Fehler, Erinnerung und Besinnungswechsel

 

Das Einzige, was sie konnte, war weinen. Er hasste das Gefühl, das ihn bis zur Apathie hin betäubte und ihn ihr zusehen ließ wie sie ihren Schmerz zeigte, einen stillen Hilferuf.

Doch plötzlich riss er sich zusammen, stand auf, und ließ sie in seine Arme fallen, es riss ihn aus seiner Starre, als er sie an seinem Körper spürte und er wusste, dass er für sie da sein musste.

 

So einfach gibt die Fiktion beispielweise vorbildliches Handeln vor, aber so einfach ist das im wirklichen Leben natürlich nicht.

Dennoch meine ich, dass solche Fiktionen ihren guten Effekt haben, zumindest auf mich.

Letztendlich sind es doch solche Dinge, solche Fiktionen, Situationen, die ich mir in den Kopf rufe, da ich selbst etwas vorbildliches darin sehe und die mich dann ermutigen dem selbst einmal gerecht zu werden und mich aufzuraffen, um etwas in Gang zu bringen, vielleicht einfach einmal, trotz all der egoistischen Widersprüche, die in mir herrschen, die Arme auszubreiten, um jemandem das zu geben, was er wirklich verdient hat.

4 Kommentare 6.6.08 20:05, kommentieren

Die elternliche CD-Sammlung

Es fing mit Bob Dylan an.

 

Da war eine gewisse Person interessiert darin etwas von der Musik zu hören, von der seine Mutter schwärmte, also machte sich die Person auf, das Regal zu erkunden und bediente sich einiger CDs und wurde flugs zu einem Fan das Herrn Dylan.

 

Das ist einige Zeit her.

Nun führte der Besuch ein weiteres Mal zu den elternlichen CDs (dieses Mal hatte die Person die CDs bei sich aufgehoben, nur noch nicht alle ausprobiert) und ließ einen weiteren Hörgang folgen.

Nun sprang der Funke über und einige Lieder von den CDs auf den Computer. Da kamen etwa namhafte Größen wie Blueslegende Eric Clapton, Folkrocker Neil Young oder auch die rassigen Rocker von Dire Straits oder Creedence Clearwater Revisted ins Spiel und in die Gehörgänge.

 

Und hey, spätestens wenn solch ein geniales Gitarrensolo, wie in "I Heard It Through the Grapevine" gespielt wird, lobt man sich wieder den elternlichen Musikgeschmack.

Und da sagt mal wer, die Jugend hätte den Anschluss zu guter Musik verloren!

 

"Rollin, rollin, rollin on the river"

 

~ Dire Straits

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4 Kommentare 6.6.08 21:42, kommentieren

EM - Europäischer Motivationsbringer?

Zumindest in Deutschland geht es jetzt rund, schließlich müssen die drei Farben gezeigt werden und das auch noch in korrekter Reihenfolge!

Das bekommt selbst der Laie mit, der sich eigentlich gar nicht so wirklich für das Ganze interessiert, und noch weiter, er wird sogar da hineingezogen!

 

Beispielsweise muss unser Chorleiter die Fußballfans vor dem Konzert nächste Woche besänftigen und hat es tatsächlich so organisiert, dass wir das wichtige Fußballspiel Deutschlands dort, in der Schule, sehen können, auf einer Leinwand, ehe das Konzert dann im Anschluss seinen Lauf nehmen wird.

Wow.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass das Fußballfieber auch noch ansteckend ist!

Irgendwie möchte man doch irgendwie selbst im Geschehen sein, auch wenn das daraus besteht, dass ein tatsächlich runder Ball ungefähr 90 Minuten oder manchmal auch viel länger hin-und her gekickt wird.

So viel zur Philosophie des Ganzen.

Der Rest ist dann PR-Management und das geht wunderbar auf.

2 Kommentare 7.6.08 14:06, kommentieren