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Statt obligatorischem Bericht gibt's 'ne Tomate

Eigentlich wäre es an dieser Stelle doch Zeit über mein Erwachsen-sein zu philosophieren, ein paar tolle Fazits zu ziehen und so weiter, irgendwie steht es mir aber nicht gerade danach, eher möchte ich euch mein erstes offizielles Objekt made with Gimp präsentieren:

 

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Vielleicht folgt der obligatorische Eintrag ja noch.

4 Kommentare 5.4.08 22:28, kommentieren



Dann mal 18...

Es heißt zwar, dass man noch bis 19 Jahre Teenie bleibt, aber offiziell bin ich jetzt trotzdem schon erwachsen! *Wunderbares "Intro"*

 

Nun, abgesehen von dem netten Gefühl, das man immer wieder etwas aufpushen sollte, indem man sich vergewissert, dass man jetzt 18 Jahre und erwachsen ist, gibt es allerhand neue Freiheiten: Mehr Alkohol, den ich nicht trinke, mehr Möglichkeiten sich zu vergnügen (Hierbei lasse ich viele Interpretationsmöglichkeiten für den Leser offen, ist also euer Quark und demnach ohne Gewähr  auf Unschuld :P (Wie soll ich auch wissen, wie ihr alle drauf seid...)), kontentechnische Neuerungen (EC-Karte und Co. ich komme ) und anderen Kram. (Bisschen posen geht sicher auch noch klar)

 

Jetzt habe ich nicht so wirklich viel Ahnung, was ich mit dem neuen (relativ) hohen Alter anfangen soll, werde demnächst wohl erst einmal ein bisschen wegen dem Konto nachsehen und eine (Nach)(Geburtstags)feier muss auch noch auf viele Beine gestellt werden, ähm, ja.

 

Rock on!

5 Kommentare 6.4.08 16:33, kommentieren

Tee

Sonntag-Nachmittags

 

Jedes Mal, wenn sie die Türe schließt, wenn der letzte Ton vor der endgültigen Stille vom Schloss der Türe kommt, weiß ich, dass es lange werden wird.

„Lange“ ist eigentlich kein Zeitraum, nur eine Beschreibung eines Zeitraumes, ziemlich subjektiv das Ganze, der Mensch teilt es nach seinem Bemessen ein, genauso wie er sich seine Handlungen einteilt, letztlich aber an der ganzen Systematik zugrunde geht.

Die Tasse Tee in meinen Händen ist ziemlich heiß, aber doch angenehm, der Halt an der Tasse gibt mir, so absurd es auch klingen mag, seelischen Halt, genügend Halt, dass meine Finger am heißen Porzellan nicht abrutschen, genügend Halt, um auch meine Seele warm zu halten.

Dabei hat sie den Tee nicht einmal mit allzu viel Aufmerksamkeit zubereitet, Gott, wieso sollte sie dem eigentlich auch sonderlich viel Aufmerksamkeit schenken, ein bisschen warmes Wasser mit einem Teebeutel, wo bleibt dort die Notwendigkeit der Aufmerksamkeit?

Letztlich fehlt sie mir doch so sehr, die Aufmerksamkeit, letztlich spüre ich, dass der Tee, obwohl er mir Wärme, ja, Halt gibt, nicht das bekommen hat, was auch mir verwehrt worden ist, auch wenn ich meine Finger so sehr danach ausgestreckt habe, sie hatte sie nicht gesehen.

Sie hatte auch nicht gesehen, dass es meine Tränen waren, die geflossen sind, als sie gegangen ist, aber vielleicht auch nur, weil sie selbst nichts mehr unter den Tränen sehen konnte?

1 Kommentar 6.4.08 17:27, kommentieren

Durch den Rauch

Ich beobachtete die Kerze, auf deren Docht sich die Flamme langsam und genüsslich ihren Weg hinab fraß, dabei ihre kostbare Wärme, ihr kostbares Licht spendete.

So dunkel wie die Schatten um die Kerze war auch ihre Gestalt, alleine ihre helle Haut hob sie im Flackern der Kerze etwas vom Dunkel ihrer Umgebung und auch ihrer Kleidung ab. Alleine ihre helle Haut war so warm wie es die Flamme wohl sein musste, zumindest hatte ich in diesem Moment ein untrügliches Gefühl, wusste es einfach.

Sie seufzte leise und legte ihren Kopf an meinen. Ich roch den Duft ihrer Haare, jede einzelne Strähne hatte dabei ihren Duft, jede einzelne Strähne war ein Teil von ihr, jede einzelne Strähne liebte ich, jede einzelne dieser kostbaren Strähnen, die an diesem kostbaren Körper lagen.

Ich zeigte ihr diese Liebe, indem ich ihr behutsam mit der Hand durch ihre Haare fuhr, ihre Kopfhaut berührte, ihre warme Haut, so blass und doch so warm unter meinen Fingern.

Sie ließ sich in meinen Armen einfach fallen und ich fing sie auf, sie ließ sich jedes Mal fallen und jedes Mal tat es gut, zu wissen, dass sie mir das Vertrauen schenkte, dass ich sie immer auffangen würde.

Ich wollte sie nie enttäuschen.

Dennoch geht das Leben seinen eigenen Weg, oftmals einen Weg, der nicht für zwei Menschen vorbestimmt ist, einen engen Pfad durch viele dunklen Täler und auch Höhlen in denen man alleine tastend nach dem Ausgang sucht, ihn vielleicht niemals findet und in dieser Höhle zugrunde geht.

Ich habe versucht sie mit durch eine dieser Höhlen zu nehmen, doch der Eingang war zu eng, sie wollte bei mir bleiben, ich wollte sie halten, mit ihr durch die Finsternis gehen, doch der Eingang war zu eng, er schloss sich, nachdem ich ihn durchschritten hatte und sie blieb draußen zurück, irgendwo in der Vergangenheit meines Lebens, fand dort in meinen Erinnerungen ihren Platz und ließ darin die Sehnsucht aufleben, die mich bis in die heutige Zeit noch hin verfolgte.

Ich habe die Höhle hinter mich gebracht, sie hinter mir gelassen und letztlich war es ein kleines Wunder, dass sie ihre Höhle gefunden und durchschritten hatte, endlich zu mir gefunden hatte.

Seit meiner Flucht aus den Straßen von Tokio lebte ich mit meiner Ungewissheit, die in den heutigen Tagen ihr Ende gefunden hat, die heute unter meinen Berührungen erstickte.

Im Kerzenschein sehe ich unsere Zukunft liegen, doch in dieser Minute wird ihre helle Hautfarbe die einzige helle Farbe der Nacht.

Und ich halte sie fest.

1 Kommentar 8.4.08 22:49, kommentieren

Lebenszeichen

Letztlich war es hier sicher geradezu unheimlich still, nach der großen Tomate folgte also die große Stille.

Gut, zugegeben, die Motiavtion zu bloggen war auch etwa auf Kellerniveau und hat sich dort gleich heimisch gefühlt, sich in irgendeine Decke gekuschelt und dort unten das Licht ausgemacht.

Weniger wunderbar.

Und während ich während des Schreibens wieder bemerke, dass bloggen doch Spaß macht und irgendwie etwas über zu viele Gedanken in zu wenig Zeit hinwegsehen lässt, komme ich auch zum Ende dieses Eintrags und schließe mein Lebenszeichen ab.

 

Letztlich sei gesagt, dass ihr euch gerne wieder einmal auf meinen Blog verirren könnt, wenn es euch nach etwas leichtfüßiger oder schräger "Unterhaltung" steht.

Ein paar Änderungen werden dann auch folgen, die den geneignten Leser hoffentlich nicht abschrecken werden.

5 Kommentare 25.4.08 19:19, kommentieren

Reiß' mir den Kopf ab, aber beschmutz' meine Kleidung nicht, du Spast!


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Wen sehen wir denn da?

Ganz klar, das ist der gemeine Raser und - und das kann hier doch keiner bestreiten - ist er es doch, der sich den ganzen Tag über negativ bemerkbar macht.

Sei es beim "Herumcruisen" oder Einparken, er ist immer zur Stelle, wo eigentlich eine für ein anderes Auto frei sein sollte und nimmt dabei sicher gerne einmal zwei Parkplätze, notfalls stellt er das Auto quer.

 

Klischees? Breitgetreten? Oder gar nichts neues?

 

Jedenfalls ist dieses Wesen auch zu Fuß nicht anders.

Da die große Karosserie gerade zu Fuß kompensiert werden muss, setzt er auf seine Schlagfertigkeit und dezimiert die umstehenden Person gleich einmal, es sei denn sie sind Besitzer eines "Bayrischen Mistwagens" oder eines "Audis", diese beiden Wagenbesitzer sind mit Respekt zu behandeln, schließlich sind sie niemals imstande einen Mercedesstern vom eigenen Schatz zu entfernen, schließlich muss ihr eigener Wagen ja dauerhaft blank sein, über die Besitzer ansich sollte man an dieser Stelle besser nichts sagen...

 

All die Raser haben eins gemeinsam: Die Mentalität.

Diese qualifiziert sie praktisch dafür einen solchen Wagen zu fahren.

Werden sie etwa schon früh durch alles, was sie bekommen zur Arroganz erzogen, sind sie es später, die lächelnd auf ihrem Ledersessel sitzen, oder in der Sackgasse am Pöbeln.

Hier liegt beides nahe beieinander.

 

Irgendwo war das Auto dann nie das Problem, aber ein Wunsch und dann fragt sich der Leser vielleicht, ob aus Problemen Wünsche entstehen können.

 

Jedenfalls pisst mich die heutige Arroganz bisweilen doch etwas an und da laut Judith Holofernes heute noch nicht von Hirnwichserei abzusehen ist, werden die Ärsche unserer Nation weiterhin posen können, mit oder ohne Karosserie, Arroganz macht schließlich keine Kratzer auf dem eigenen Lack, nicht wahr?

Letztendlich verweise ich noch einmal auf die Überschrift und der Leser sollte wohl Bescheid wissen, wer hier wohl gemeint ist.

9 Kommentare 25.4.08 19:53, kommentieren

Komm! Gib der Nachteule einen Keks!

Die Nachteule hat heute furchtbar viel Hunger und will nicht gehen, nicht wenn sie weiß, dass es Kekse gibt und sie weiß, dass diese Kekse letztlich doch für sie bestimmt sind.

Die Nachteule ist schnell und erwischt den Keks auch im Flug äußerst graziös, dabei weiß sie Bescheid, wenn der Werfende ungläubig zu ihr hinaufstarrt.

Es ist ihr nämlich egal, denn in dem Moment, in dem sich der Arm streckt und der Keks in die Fänge der Eule gerät wird beides eins.

 

...und ich bin immer noch wach.

2 Kommentare 27.4.08 02:11, kommentieren