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...und Mann tut was Mann kann

Doch weiß Mann überhaupt was Mann tun kann?

 

Man weiß es eben nicht so genau, schließlich wurde heute zum Weltmännertag, der ja seit 2000 besteht, auf die vielen neuen Umstände in denen sich der Mann von heute wieder findet und sich auch bewähren muss, aufmerksam gemacht.

 

Dass die Frau von heute sicherlich nicht mehr in die alten Rollenklischees von Vorgestern passt ist nicht erst seit dem Triumph unserer Kanzlerin kein Geheimnis mehr, schließlich ist es heute keine Seltenheit mehr, dass viele Damen mit einem sehr guten Bildungsabschluss aus ihrer Schule heraustreten, gewillt dem hiesigen Arbeitsmarkt zu zeigen wo der Hammer hängt und wie gut er sich doch schwingen lässt.

Da trifft's auch gleich den Mann, der plötzlich nicht mehr so stabil in seiner Fassung steht, denn weibliche Konkurrenz gibt's nun in fast jedem Gewerbe, wäre auch gelacht, wenn sich ein Posten wie der des Geschäftsführers nicht auch von einer Geschäftsführerin besetzen lassen würde.

 

Nun müssen wir eben flexibel werden, uns vielleicht auch einmal an die Rolle gewöhnen, die uns einen Platz im Haushalt beschert, oder legen wir die Familie gleich auf den zweiten Platz und starten unser neues Karriereglück?

 

Nur bei einem sollten wir ehrlich sein: Was der große Weltmännertag aussagen möchte, ist schon lange nichts neues.

Emazipation ist überall zu finden und wer noch immer nicht auf die progressive Schiene umgestiegen ist, der darf heute sehen wo er bleibt.

 

-> Kleine Informationsquelle

3 Kommentare 3.11.07 14:55, kommentieren



Sehnsüchte und Befürchtungen

Wieder ist es Sonntag, wieder hätte ich da doch die Gelegenheit über diesen Tag zu jammern, mach ich doch so gerne (Siehe diesen Eintrag).

 

Tu ich aber nicht.

- Und wieso?

 

Der Tag war doch ganz unterhaltsam, ermunternd, sogar ein wenig weihnachtlich, wird also auch mal Zeit ein paar Lichterketten hervorzukramen. *lach*

Anders gesehen war er auch ziemlich melancholisch, was ich vor allem auch einem gewissen Stück von Regina Spektor zu "verdanken" habe, ein ziemlicher Tränenbringer und aufgrund der kommenden Schule eine Art Meilenstein, der so einige Sehnsüchte verkörpert, die ich mit dem kommenden morgigen Tag wohl eher abschreiben kann.

 

Denn warum muss man den ersten Tag nach den Ferien gleich mit 8 Stunden, einer zweistündigen Lateinarbeit und der Rückgabe von zwei Arbeiten belasten?

 

Gegen den ganzen dummen Kummer aufgrund der Schule und seinem drögen Beigeschmack hilft vielleicht diese kleine Website, mit der Pim und ich einige unterhaltsame Tatsachen (?) ans Licht gebracht haben. ;D

 

Pim darf sich an dieser Stelle auch einmal gedrückt wissen.

Unsere lustigen & schönen Unterhaltungen wären jetzt sicher nicht fehl am Platze.

Aber vor allem du fehlst mir schon jetzt ziemlich, ich wünsche dir aber auch einen tollen Beginn in deine Praktikumswoche und freue mich schon, wenn wir uns wieder lesen.

 

Dann noch etwas an Eorun:

Du hast meine verplante Seite wieder voll abbekommen, tut mir echt leid, dass ich nicht kommen konnte, aber ich hoffe du hast deine Prüfung gut gemeistert und keinen Grund morgen keiner guten Dinge in die Schule zu kommen.

 

Und all meinen Lesern (Die diese Zeilen vielleicht mehr oder weniger übersprungen haben) wünsche ich einen guten Start in die Woche.

4.11.07 20:40, kommentieren

Nehmen wir einen frischen Coktail

...schütteln ihn ordentlich durch und genießen ihn.

Klingt doch schon einmal nach einer erfrischenden Vorstellung.

 

Was aber wenn der Coktail ein wenig bitter schmeckt, vielleicht weil zu viele verschiedene Zutaten dazu getan wurden?

Was wenn ein paar Zutaten schlicht zu schwer im Magen liegen bleiben?

Eventuell ein bisschen bitter?

 

Genau so kann ich den Tag heute sehen: Bunt, vielfältig, aber bitter.

Vielleicht schlicht die falschen Zutaten...

5.11.07 19:33, kommentieren

Ich habe nicht davon geträumt...

aber dennoch bekomme ich ein Traum-Stöckchen und zwar von dort. Beantworte ich das einfach mal hier, schaden wirds sicher nicht.

 

Traumwelt

1.) Kannst Du Dich oft an Deine Träume erinnern?
- Ja, aber die bleiben oft nur kurz im Gedächtnis haften.
2.) Erinnerst Du Dich gerne an Deine Träume?
- Kommt ganz auf die Träume an.

3.) Sind Deine Träume oft eher positiv oder negativ?
- Manchmal ganz ok, manchmal ziemlich blöd, variiert auch in einem Traum gerne, durchgehend schön/schlecht geht oft nicht.
4.) Ist schonmal einer Deiner Träume wahr geworden?
- Kann mich nicht dran erinnern, dass es so wäre, wäre wenn dann sicher aber auch kein großer Traum gewesen.
5.) Fürchtest Du Dich vor Deinen Träumen, wenn Du z.B. vorher einen Horrorfilm gesehen hast oder Dich schlechte Gedanken vorm Einschlafen bedrücken?
- Nicht wirklich.
6.) Träumst Du eher lange Träume oder nur kurze "Ausschnitte"?

- Ganz verschieden.
7.) Erzählst Du Deinen Mitmenschen von Deinen Träumen, weil sie Dich z.B. bewegen, oder schweigst Du darüber, weil Du Träume für unwichtig hältst?
- Na ja, erzählen werde ich sie den Personen, denen ich vertrauen kann sicher, wenn sie es wollen, unwichtig spielt für mich da also eher kaum eine Rolle, viel mehr das Vertrauen.
8.) Hast Du schonmal in einem Traumdeutungsbuch nachgeschaut, was Deine Träume bedeuten?
- Nicht wirklich.
9.) Wenn ja, fandest Du die Erklärung(en) glaubhaft oder schwachsinnig?
-
10.) Wenn es möglich wäre, dass andere Deine Träume sehen können, würdest Du das erlauben?
- Kommt auf die Person und die Träume an. *lach*
11.) Hast Du schonmal etwas geträumt und nach dem Du aufgewacht bist, konntest Du das Geträumte noch "fühlen"?
- Glaube nicht.
12.) Bist Du schonmal schlafgewandelt?
- Kann mich nicht dran erinnern.
13.) Hast Du schonmal im Traum bemerkt, dass Du nur träumst?
- Sicher irgendwann mal, genau weiß ich es allerdings nicht.
14.) Kannst Du manchmal Deine Träume steuern und dann tun und lassen, was Du willst?
- Haha, das wäre was.
15.) Erzähl uns von Deinem schlimmsten Alptraum!
- Öhm, aktuell der mit mir als bösen Killer. *grins*
16.) Erzähl uns von Deinem schönsten Traum!
- Wie schon gesagt, durchgehend schöne gibt es nicht & so fällt mir auch kein hauptsächlich positiver ein.
17.) Kannst Du gut schlafen, wenn jemand anderes neben Dir im Bett liegt?

- Kommt auch drauf an, wer und wie sich diese Person verhält bzw. welche Geräusche sie von sich gibt.
18.) Gibt es eine Sache/Person/Tier/etc., von der Du besonders häufig träumst?

- Sicher gibt es die.
19.) Hat Dich schonmal ein Traum den ganzen Tag gedanklich beschäftigt?
- Aber natürlich, ein Gedankenmensch wie ich lässt ja nur ungerne eine Möglichkeit aus sich den Kopf über was zu zerbrechen.

20.) Träumst Du nur nachts oder bist Du auch ein(e) Tagträumer(in)?
- Ach, wenn es mal nichts zu tun gibt und die Ideen vorhanden sind, wieso nicht?

3 Kommentare 6.11.07 15:16, kommentieren

Irgendwie...

Irgendwie war ich schon überrascht, als ein Klassenkamerad und ich Applaus für unseren Gesang vor der halben Klasse geerntet haben.

Irgendwie wundert es mich wieso ich ständig vergesse bei meinem Kieferorthopäden anzurufen, weil ich keine Ahnung habe, wann das letzte Überbleibsel meiner Spange raus muss.

Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich mir gleich auf einmal zu viele Gedanken darüber mache, obwohl ein Anruf reichen würde, vielleicht liegt es auch daran, dass ich irgendwie plötzlich wieder im Japan-Fieber bin und mich durch einige Artikel in Wikipedia geklickt habe. 

Irgendwie ist es da nicht mehr verwunderlich wieso sich meine Motivation, eine Kurzgeschichte über die japanische Religion zu schreiben, in Luft aufgelöst hat.

 

Mir ist dafür aber sicher klar, dass ich Schneefall brauche und vielleicht 1-2 Stunden Schlaf, vielleicht reicht es aber auch einfach etwas Luft einzuatmen, irgendwie eben...

2 Kommentare 8.11.07 16:16, kommentieren

Süßes und Interessantes

Eigentlich sollte dieser Eintrag ja schon gestern das Licht des World Wide Webs erblicken, doch nach dem Tag war ich dann doch etwas zu müde, um noch normales schreiben zu können!

Gut "normal" geht als Wort für das passende Vokabular um Gestern zu beschreiben eh nicht.

Oder doch?

 

Wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich ab und an bei dem Literaturbüro im alten Freiburg zu Besuch.

Der nette Ort lässt sich auch schnell beschreiben:

Alle schreibtüchtigen Jugendlichen (Manchmal auch etwas ältere) können sich dort einfinden und ihre Werke untereinander vortragen.


Da bin ich eben zugange, gestern aber auch ein Schriftsteller, dessen Name euch unter Umständen vielleicht bekannt sein dürfte: Saša Stanišić ("Wie der Soldat das Grammofon repariert" )

Den haben wir gleich im Cafe getroffen und konnten uns auch ein wenig mit seiner freundlichen Begleiterin austauschen, er selbst war mit einem Betreuer des Büros im Gespräch.

Unter etwas Blitzgewitter, das von der Kamera der bedischen Zeitung ausging (Irgendwie kam mir der Fotograf bekannt vor), ging es oben im "Büro" auch gleich in gewohnter Weise Weise los.

(Auch die Prominenz direkt neben mir hielt mich dabei nicht davon ab etwas von den leckeren Naschereien zu kosten)

 

Schon durch ein klein wenig anregenden Smalltalk stellte sich doch auch glatt heraus, dass der schon äußerlich sehr sympathisch wirkende Mann, diesem Adjektiv auch rein persönlich gerecht wurde.

Man konnte wunderbar mit ihm lachen, diskutieren und auch etwas blödeln.

 

Dann durfte er aus seinen Texten vorlesen und hielt uns alle in seinem Bann, so lebendig, spontan und einfach humorvoll trug er seine Texte vor, die auch genau das waren: Lebendig, spontan, humorvoll.

 

Bald musste er dann aber auch wieder gehen, gut, "fahren" und zwar mit dem Taxi, seine Begleiterin gleich mit und auch noch eine Teilnehmerin vom Literturbüro haben die beiden mitgenommen.

Wir (Eine andere Teilnehmerin + meine Wenigkeit) durften dann noch auf unseren "Fahrer" warten, der sich ein klein wenig mit der "Technik" im Büro auseinandersetze.

Das wir draußen warteten war natürlich ziemlich kalte Ehrensache.

 

So war es im Endeffekt zwar ein anstrengender, aber sehr lohnender Tag gewesen.

Und...nun ja, kalt, aber das lassen wir in dem Rahmen so eines netten Treffens mal fallen, denn die Kälte werden wir in Zukunft wohl noch weiter als Begleiter haben.

 

-> Link zur Website von Saša Stanišić

 

2 Kommentare 10.11.07 12:19, kommentieren

Ein neuer Blog

Keine Sorge, hierbei handelt es sich nicht um eine Trennung von diesem Blog hier, viel mehr ist mein Partnerblog* in den Weiten des WWW erschienen.

 

Dort findet ihr ab jetzt meine Gedichte und Kurzgeschichten bequem zum nachlesen.

 

Wünsche euch viel Spaß beim Blättern.

 

*Der Name "Tanka" ist eine neue Bezeichnung für die japanische Poesie (Auch Waka).

2 Kommentare 10.11.07 14:04, kommentieren