"L.A. Crash"

Die Leute in L.A. kommen nicht dazu sich wirklich zu berühren, hinter so viel Glas und Beton verbergen sie sich, doch irgendwann müssen sie es einfach und dann kommt es zu einem Crash.

 

Eine Beschreibung lag mir geradezu auf der Zunge, als der Fim, der gestern auf ARD seine Free-TV Premiere hatte, endete: Schwer.

Inwiefern schwer?

Nun, das Gewicht, das dieser Film auf mich ausgeübt hat, war schon ziemlich schwer, der Film ansich ist schwer, seine ganze emotionale Wirkung, alles gewaltig groß, groß wie die Stadt L.A., die sich in der Schlusssequenz noch einmal in ihrer großen verlorenen Erscheinung zeigt.

 

Wirklich selten war ich den Tränen so nahe, wie bei diesem Film.

Eine absolute Empfehlung.

 

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1 Kommentar 8.8.08 13:37, kommentieren

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Unglaublich...diese Fragen!

Wirklich!

Und ganz ehrlich!

Diese Fragen fragt sich nicht jedermann!

 

GMX informierte mich einen schönen Tages einmal über "The Book of Questions" mit Fragen über die man sich einfach den Kopf zerbrechen muss, nachdem man sie erst einmal gelesen hat.

Kostprobe?

 

Würden Sie einem wunderschönen Schmetterling seine Flügel ausreißen, wenn Sie dafür einen tollen einwöchigen Urlaub Ihrer Wahl bekämen?

 

Wenn Sie heute entscheiden müssten, mit Ihrem Partner für den Rest Ihres Lebens zusammen zu bleiben oder ihn sofort zu verlassen - was würden Sie tun?

 

Wären Sie bereit einen unschuldigen Menschen zu töten, wenn dadurch der Hunger der Welt beendet werden würde?

 

Oder der Klassiker:

 

Würden Sie gern Ihr genaues Todesdatum wissen?

 

Alle Fragen natürlich ohne explizit richtige oder falsche Antworten. 

 

Ich habe mir den Auszug auf GMX einmal durchgelesen und muss auch sagen, dass ein paar wirklich bedenkenswerte Fragen drunter waren, aber solche, die mich sogar dazu bewegen konnten, Veränderungen an meiner Lebensführung vorzunehmen, habe ich nicht gefunden, obwohl doch sogar die Option genannt wurde.

 

Na, wagt es jemand zu antworten?

6 Kommentare 7.8.08 15:43, kommentieren

Lesen!

Harry Potter mag mittlerweile wohl recht oberflächlich geworden sein, die Tiefen einer unbekannten Zauberwelt sind in aller Munde, denn Harry teilte die sagenhaften Geheimnisse, die er aufdeckte, mit der ganzen Muggelwelt. Der Zauber ist aber dennoch nicht so wirklich verflogen, oder wie lässt es sich sonst erklären, dass ich gestern fast den ganzen verdammten Tag an diesem Buch saß?

 

Dabei kann ich ganz objektiv schon Mängel finden und aufzählen, entdecken, dass das Buch wirklich recht oberflächlich und gar nicht einmal so bahnbrechend und innovativ ist, vor allem, da Hogwarts in dem letzten Band (den ich ja endlich auch einmal lese) schamlos vernachlässigt wird, die große Zauberschule, die Innovation in Sachen Fantasy!

Uh, aber es ist schon fast wie Fastfood: Einfach nur leicht zugänglich und perfekt zum Verschlingen, sodass ich einfach nicht die Augen davon lassen kann und schämen tu' ich mich auch nicht dafür.

So!

5 Kommentare 4.8.08 12:26, kommentieren

Kontroverse im Fitnessstudio

Gesundheitsbewusst wie ich bin, besuche ich seit geraumer Zeit ein Fitnessstudio, um ein bisschen Zukunftvorsorge auf schweißtreibende Art zu betreiben.

Nun war ich bis jetzt konstant und fleißig am Üben, aber heute gab es mit dem neuen Trainingsblock ein bisschen Zweifel dazu.

 

Gerade mitten im Hanteltraining wurde ich unterbrochen und bekam von einem netten jungen Mann gezeigt, wie ich es richtig machen soll, damit es effektiver wirkt.

Alles klar, strengt mehr an, zieht mehr, sollte passen.

 

Meine technische Begabung wurde später bei einem Apparat auf die Probe gestellt, bei dem ich die Nackenstütze nicht wirklich indentifizieren konnte, also wandte ich mich wieder an den jungen Mann, der mir nicht nur die Nackenstütze zeigte, sondern sich auch gleich kritisch gegenüber meinem vollen Traningsplan äußerte.

Da sollte ich doch weniger machen, zu viel ist nicht gut, lieber bestimmte Muskelgruppen trainieren.

Klang auch größtenteils plausibel und da ich mich auf eher fremden Terrain befand, nahm ich meine nett-freundliche Art an und lauschte seinen Worten.

 

Am Schluss stand ich dann plötzlich inmitten des Zweifels, nun werde ich wohl bald vor meinem Trainer stehen, ein bisschen hilfesuchend, aber auf jeden Fall gerüstet für eventuelle Änderungen, ich bin ja schließlich fleißig!

5 Kommentare 30.7.08 22:39, kommentieren

Kostenersparnis für die Fans, ein neuer Trend?

Radiohead haben es auf große Art gezeigt: Ihr Album "In Rainbows" erschien zuerst nur online aber mit einem nahezu unglaublichen Angebot: Der potentielle Käufer durfte entscheiden, wie viel und gar ob er etwas für das Album zahlen wolle.

So konnte man das digitale Gut praktisch gratis erlangen.

 

Last.fm zog nach.

Hier dürfen die Künstler ihre Songs hochladen und sogar zum Gratisdownload freigeben. 

Die Industrialband Nine Inch Nails ließ sich natürlich nicht lumpen und stellte zwei ihrer neuen Songs zum Download bereit, gratis natürlich.

Eine weitere millionenschwere Band namens Coldplay ging in Eigeninitiative ebenso einen solchen Deal mit ihren Fans ein, per Mail konnte man sich ihre erste Single einfach schicken lassen.

 

Und jetzt...hat sogar die lebende Legende Bob Dylan ein Ass für registrierte Mitglieder auf seiner Homepage im Ärmel, die dürfen nämlich ganz frech einen Song seines neuen Albums gratis herunterladen.

 

Und ehrlich, wenn sogar schon Bob Dylan dabei ist, schwappt nicht nur die digitale Revolution vollends über die Musikwelt, sondern auch die Welle der legalen Möglichkeiten an seine Musik zu kommen.

Treue der Bands zu ihren Fans oder fast schon Resignation angesichts der ganzen illegalen Downloads aus dem Netz?

4 Kommentare 30.7.08 15:56, kommentieren

Wie weit darf denn die Toleranz zu Kleinvieh gehen?

Kleinvieh macht auch Mist.

Absolut richtig.

 

Nehmen wir einmal die gemeine Hausspinne.

Gut, hübsch sieht sie nicht unbedingt aus, aber man soll ja über den Ersteindruck hinwegsehen, also mal schauen, was das Ding denn so bringt.

Mein Vater spricht sich als Freund von Spinnen aus, er meint, ohne die Spinnen würde es hier eine klare Überpopulation an Fliegenviechern geben und damit hat er wohl recht, aber na ja, das macht die Spinnen auch nicht hübscher und ihre Netze erst recht nicht, wo wir beim "Mist" wären.

Und auch gleich bei einem Grund, sie zu vernichten.

 

Aber irgendwann hat mein Gehirn in stillem Einverständnis beschlossen, mir eine außergewöhnliche Tierliebe auf die Brust zu legen, sprich: Ich töte keine Insekten, auch wenn sie mich wirklich nerven, es kam sogar zu einem Punkt an dem es schon Gewissensbisse wegen einer toten Fliege gab.

Das ging dann definitiv zu weit, aber mein Gewissen hat hier klar die Hosen an.

 

Aber zurück zur Spinne.

Das träge Etwas liebt es, sich irgendwo einzunesten und das schöne Zimmer auf seine Art zu dekorieren, leider weicht der "Modegeschmack"einer Spinne ein wenig von der des Menschens ab, also: Vernichten!

Die Hausfrau weiß, wovon ich rede und wird nicht mit der Wimper zucken, wenn es um ihr Territorium geht, aber sollte der Spinne nicht auch eins gegönnt sein? Ihr Platz auf der Welt? Ihr Platz zwischen den schönen alten Bücherreihen?

Hat mein merkwürdiges Gewissen tatsächlich irgendwo noch Sinn, oder ist es längst so verloren, wie die Spinne angesichts des nahenden Staubsaugerrohres?

 

Das triumphierte übrigens gegenüber der letzten Spinne, als sich mein Ordnungsgewissen über das Tiergewissen gestellt hatte.

Also Hausmann zu Diensten? (Das mit der Wimper sollte ich dann allerdings noch üben.)

7 Kommentare 29.7.08 23:34, kommentieren

Hitzestau + Untätigkeit = Kreativloch

Letztendlich öffne ich einfach beide Fenster.

Dann gibt's immerhin einen Luftzug!

 

Das habe ich gehofft, aber das ist dummweise Vergangenheit und letztendlich gibt's keinen wirklichen Luftzug, vielleicht nur ein Windchen, absolut nicht ausreichend bei der Wärme.

Und da sitze ich also, inmitten dieser Wärme, unglaublich ausgepowert (auf seine Art) und natürlich am Schwitzen und das um diese Uhrzeit!

Es hätte ja gewittern können, aber das wollte es nicht, lieber die berühmte "Affenhitze" und die Gewittergefahr in der Nacht, also ja die Stecker raus und so...

 

Ob es dann letztlich an der Hitze liegt oder an den typischen Eintönigkeitsdepressionen, ich bin kreativ einfach am Ende meiner Vorräte angelangt, was man vermutlich an den letzten Einträgen sehen konnte.

Ich persönlich habe zwar durchaus die Motivation, mich an einen Text zu setzen und meine Ansätze zu entwickeln, sie aber auszuführen endet in meinem Fall dann leider im Versagen.

 

Ich brauche definitiv einen Ausgleich, die Formel: "Hitzestau + Untätigkeit = Kreativloch" geht leider vollkommen auf.

3 Kommentare 29.7.08 22:51, kommentieren